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Anschrift: Schillerstraße 24 I 90547 Stein

Selbstständig entwickeln

Pädagogische
Schwerpunkte

Unsere zweigruppige evangelische Einrichtung befindet sich zentral in Stein, Stadtteil Deutenbach.
Wir sind eine familienbegleitende und -unterstützende Kinderkrippe, die es als ihre Aufgabe sieht, Kinder zu betreuen, zu erziehen und zu bilden.

Unser pädagogisch ausgebildetes Team fordert die Persönlichkeit aller Kinder, unabhängig von Religion und Herkunft, und begleitet Sie als Familie ein Stück ihres Lebensweges.

Unser menschliches Miteinander ist gekennzeichnet durch gegenseitigen Respekt und Toleranz.

Unsere Kinderkrippe versteht sich nicht nur als familienbegleitende Einrichtung, sondern als einen Ort der Begegnung.

Unser Team berät und unterstützt daher sowohl „kleine“ als auch „große“ Menschen.

Einblick in einzelne Bereiche

Sinneswahrnehmung

"Mit allen Sinnen die Welt begreifen"
Kinder sind vom ersten Lebenstag an voller Sinnes- und Bewegungslust. Ihre Umwelt erforschen sie zunächst mit dem Mund, dann mit den Händen: Greifen und festhalten, Klammern und loslassen - all diese Tätigkeiten trainieren ihre Sinne und bringen ihre Entwicklung voran.
Kinder wollen von Natur aus ihre Umwelt mit allen Sinnen kennenlernen und entdecken.

Kinder wollen ...

  • hören, was in ihrer Umwelt vor sich geht (was zwitschert da auf dem Baum? -ein Vogel), sie wollen selbst Geräusche machen und ihre Stimme erproben. Hin und wieder aber auch in Ruhe der Natur und anderen Menschen lauschen.
  • sehen: Farben, Formen, Dinge die sich unterscheiden und die sich gleichen. Säuglinge z.B. schauen sehr intensiv die Gesichter anderer Menschen an.
  • fühlen: Dinge ertasten, erfühlen, berühren und empfinden, wie sich diese anfühlen, ob rau oder glatt, hart oder weich. Aber sie wollen auch selbst berührt werden, zärtlich gestreichelt und fest gedrückt, warm gehalten und vertrauensvoll umarmt werden.
  • riechen und schmecken, Kinder entwickeln schon früh Vorlieben im Geschmack: Süßes, aber auch salziges. Sie lieben gute Gerüche und lernen schnell diese zu zuordnen z.B. erkennt schon das Baby den Geruch der Mutter sehr deutlich. Und sie rümpfen die Nase, wenn etwas stinkt.
  • sich bewegen, ihre Kraft spüren, laufen, klettern, balancieren und rutschen, sich verstecken, weglaufen und gefangen werden.

Die Funktionsfähigkeit der Sinne wird aber erst durch ihre ständige Inanspruchnahme verbessert und integriert. Alle Sinne müssen "benutzt" werden, um zu funktionieren. Wenn sie nicht oder nur einseitig eingesetzt werden, stumpfen sie in ihrer Empfindungsfähigkeit ab.

All diese Erlebnisse und Erkenntnisse, welche das Kind in seiner Kindheit mit den Sinnen macht, sind Grundvoraussetzungen für die ganzheitliche Entwicklung.

Musikerziehung

Durch Musikerziehung wird eine ganzheitliche Förderung ermöglicht, was sich positiv auf die Entwicklung und Entfaltung der Kinder auswirkt. Die Kinder machen hier bereichernde Erfahrungen, die es ihnen möglich machen, ihre Kompetenzen auf spielerische Weise zu erwerben und zu vertiefen.
Gemeinsam Singen und Musizieren wir während des ganzen Tagesablaufes und geben den Kindern die Möglichkeit, Musikinstrumente kennen zu lernen.

Sprache und Literacy

Kleinkinder lernen die Sprache am besten im persönlichen Kontakt mit einer ihnen zugewandten Bezugsperson.
Die Bilderbuchbetrachtung, das Erzählen und Vorlesen sind die Kernelemente von Literacy- Erziehung.
In unserem Tagesablauf ergeben sich viele Sprechsituationen, in unserer Freispielzeit, bei Angeboten und im Spielkreis. Mit gezielten Sprech- und Singspielen achten wir darauf, die Lieder, Reime und Fingerspiele regelmäßig zu wiederholen, damit sich das Kind diese einprägen kann.

Starke Kinder durch Bewegung

Bewegung zählt zu den grundlegendsten Betätigungs- und Ausdrucksformen von Kleinkindern. Je jünger Kinder sind, desto wichtiger ist es das sie greifen und krabbeln, Gegenstände und Räume untersuchen, auf Objekte klettern und umher rennen können.
Daher bieten wir den Kindern geeignete, zweckmäßige ausgestattete Bewegungsräume, Frei- und Spielflächen, Kletter-, Hangel- und Rutschgelegenheiten, Bälle und Kleingeräte, die sie eigenständig nutzen können. (Unter anderem Bewegungsgeräte von Emmi Pickler)

Künstlerische und aktive Kinder

'Nichts ist im Kopf was nicht vorher in den Sinnen (Händen) war.' (Piaget)

Neugeborene und Kleinkinder erfahren die Welt zu allererst über den eigenen Körper. Im Zusammenspiel zwischen dem eigenen Körper und der Umwelt macht das Kind Erfahrungen, die eine wichtige Grundlage sind für sein späteres Handeln und für die Entwicklungen von Vorstellungen. Kleinkinder entfalten schon früh ihr schöpferisches Potenzial. Damit sie ihre Kreativität frei entwickeln können bieten wir ihnen ein anregendes Umfeld und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Fragende und forschende Kinder

In unserer Kinderkrippe können die Kinder anhand von ''wertlosem Material'' sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wertvolle sinnliche Erfahrungen machen. Wir setzen Impulse durch Konstruktionsmaterialien, Wasserpilz und Matschwanne, Wassertage und Materialien die an der Montessori - Pädagogik orientiert sind.

Die Eingewöhnung

Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind eine stabile Bindungsbeziehung zu seiner neuen Erzieherin aufbauen kann. Dabei hat Ihre Mitwirkung als Eltern (oder anderweitige Bezugsperson)eine hohe Bedeutung. Nur Sie können Ihrem Kind in der ersten Zeit durch Ihre Anwesenheit die Sicherheit geben, die es braucht um sich an die neue Umgebung und die Menschen dort zu gewöhnen und Beziehungen aufzubauen.
Wir orientieren uns dabei an dem Berliner Eingewöhnungsmodell, welches bundesweit in vielen Kitas mit Erfolg praktiziert wird.

Religiöse Erziehung

In unserer Einrichtung legen wir sehr großen Wert auf Erziehung im christlichen Glauben. Dies beinhaltet vorrangig die Gleichberechtigung jeder einzelnen Person, egal welcher Herkunft sowie ihres sozialen Umfeldes.

Wir wollen uns mit den Kindern gemeinsam auf den Weg machen, erste religiöse Schritte zu unternehmen, um zusammen religionspädagogische Erfahrungen zu sammeln, den Glauben lebendig und erlebbar zu machen, Verantwortung für Gottes Schöpfung zu wecken und aufrecht zu erhalten und Vertrauen und Geborgenheit in der Gemeinschaft zu erfahren. Auch unsere gemeinsamen Gebete gehören zum täglichen Ablauf, wie z.B. das Tischgebet beim Essen oder das Singen von christlichen Liedern.

Freude erleben und sie auch teilen können, dies erfahren die Kinder beim Feiern ihres Geburtstages in der Gruppe und bei der Vorbereitung und Teilnahme an Gottesdiensten, beim Erntedankfest, an Weihnachten und Ostern, bei einer Taufe oder Hochzeit. Hierbei erfahren die Kinder und ihre Familien lebendige Gemeinde.

Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Wir verstehen als Ziel unserer Erziehungspartnerschaft, dass das Kind stets im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht. Um eine effektive Erziehungsarbeit gewährleisten zu können, ist eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kinderkrippe notwendig.
Um jedes Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit fördern zu können, ist es notwendig, dass Eltern und Mitarbeiterinnen Hand in Hand zusammenarbeiten.

Um den Informationsfluss zwischen Eltern und Kinderkrippe für uns zu sichern, sind schriftliche Informations- und Kontaktaufnahmen in Form von Elternbriefen und allgemeinen Aushängen eine grundlegende Voraussetzung für unsere Elternarbeit. Im Gegensatz zu Tür- und Angelgesprächen haben wir so die Möglichkeit, alle Eltern zu erreichen und dadurch das Interesse der Eltern an der weiteren Mitwirkung zu wecken (in Bezug auf Elternabende, Feste, Aktionstage, den Elternbeirat).


Jährlich haben sowohl das pädagogische Personal als auch die Eltern die Möglichkeit, einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren, um sich gegenseitig auszutauschen. Sie werden dabei über den Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse Ihres Kindes informiert, den wir in unseren Beobachtungsbögen (Portfolio) dokumentieren.
Die täglichen Tür- und Angelgespräche sind ein wichtiger Bestandteil zum Wohle des Kindes in unserer täglichen Zusammenarbeit. Sie bieten die Möglichkeit zu einem kontinuierlichen Kontakt zwischen Eltern und Mitarbeiterinnen. Wir haben hier die Chance, aktuelle Informationen weiterzugeben und zu erhalten.